ELMOF

Datenschutzerklärung

Stand: 15. August 2026

Rechtsgrundlage: revidiertes Datenschutzgesetz (revDSG, Schweiz).

Kurz gesagt

ELMOF arbeitet offline. Alles, was du erfasst, liegt in einer Datenbank auf deinem Gerät. Es gibt keinen ELMOF-Server, auf dem deine Buchhaltung läge, und der Anbieter hat keinen Zugriff darauf. Die App verlangt kein Benutzerkonto und keine Anmeldung. Es gibt keine Werbung, keine Analyse-Werkzeuge, keine Absturzdienste von Drittanbietern und keinen Werbe-Identifikator. Was das Gerät verlässt, löst du immer selbst aus.

Welche Daten in der App liegen

Angaben zu deiner Firma samt IBAN und QR-IBAN. Kunden und Lieferanten mit Name, Adresse, E-Mail, Telefon und Ansprechpartner. Buchungen, Rechnungen, Offerten, MWST- und Liquiditätsangaben. Projekte, Arbeitsstunden und Rapporte. Mitarbeitende mit Name, Adresse, E-Mail, Lohn sowie Stunden- und Verrechnungssätzen. Belegfotos, Firmenlogo, Rapportfotos und Unterschriften. Termine, die du in der App erfasst (nicht dein Gerätekalender). Wenn du den Privatmodus nutzt: deine privaten Konten, Buchungen und Sparziele.

Besonders schützenswerte Personendaten

Für Lohnabrechnung und Lohnausweis speichert ELMOF die AHV-Nummer und das Geburtsdatum deiner Mitarbeitenden, dazu Personalnummer, Ein- und Austrittsdatum, Quellensteuertarif und BVG-Angaben. Das sind besonders schützenswerte Personendaten. Sie liegen auf deinem Gerät und gehen nur dorthin, wohin du sie sendest – zum Beispiel auf eine Lohnabrechnung oder einen Lohnausweis, den du weitergibst. Prüfe vor dem Versand, wer das Dokument erhält.

Belegfotos und Scannen

Auf Quittungen und Rechnungen stehen oft Namen und Angaben Dritter. Die Texterkennung beim Belegscan läuft vollständig auf deinem Gerät, ebenso das Scannen des QR-Verbindungscodes. Es wird dabei kein Bild hochgeladen.

Bankauszug einlesen (camt.053)

Du lädst die Datei selbst aus deinem E-Banking herunter und liest sie in der App ein. Dabei fliessen keine Daten zum Anbieter oder zu Dritten.

Berechtigungen

ELMOF fragt nur nach dem, was eine Funktion wirklich braucht: Kamera für Belegfotos und den QR-Verbindungscode, Fotomediathek für Firmenlogo und Belege, Face ID oder Fingerabdruck als Ersatz für die PIN, auf Android zusätzlich die Erlaubnis für Erinnerungen auf dem Gerät. ELMOF fragt keinen Standort ab und greift weder auf deine Kontakte noch auf deinen Gerätekalender oder das Mikrofon zu.

Wann Daten das Gerät verlassen

Nie von allein. Es gibt acht Wege hinaus, und jeder einzelne braucht einen Tastendruck von dir. Solange du keinen davon benutzt, bleibt alles auf dem Gerät.

1. Sicherung

Du erzeugst eine Sicherungsdatei und legst sie ab, wo du möchtest. Die Datei ist verschlüsselt; der Schlüssel wird aus deinem Sicherungscode berechnet. Geht der Code verloren, kann auch der Anbieter die Datei nicht öffnen.

2. PDF senden, teilen oder speichern

Rechnungen, Offerten, Rapporte, Lohnabrechnungen, Lohnausweise und Auswertungen für den Treuhänder werden als PDF erzeugt. Wohin sie gehen, wählst du im Teilen-Menü deines Geräts. Denk daran, dass auf diesen Dokumenten Personendaten stehen.

3. Team-Abgleich

Nur, wenn du mit Mitarbeitenden arbeitest und den Abgleich selbst einschaltest – ab Werk ist er aus. Er läuft ausschliesslich dann, wenn du „Jetzt synchronisieren“ drückst; es gibt keinen Abgleich im Hintergrund und keinen beim Start der App. ELMOF verschlüsselt die Daten und die Anhänge auf deinem Gerät, bevor sie hinausgehen, und legt sie danach in einen Ordner in deinem eigenen Cloud-Speicher – iCloud, OneDrive, Google Drive oder einen anderen Ordner, den deine Cloud-App ohnehin abgleicht. Dieser Speicher gehört dir, nicht dem Anbieter. Wer den Ordner ansieht, erkennt den Ordnernamen ELMOF-Team und Dateinamen aus Buchstaben- und Zahlenfolgen, aus denen sich nichts ablesen lässt, aber keine lesbaren Inhalte und keine lesbaren Belegfotos. Für deinen Cloud-Speicher gelten zusätzlich die Bestimmungen des jeweiligen Anbieters.

4. Anmeldung bei Google Drive

Wählst du „Mit Google anmelden“, öffnet sich die Anmeldeseite von Google. Dabei gehen Anmeldedaten an accounts.google.com und googleapis.com, und ELMOF erhält die E-Mail-Adresse deines Google-Kontos sowie eine Zugangsberechtigung. Diese Berechtigung reicht nur für Dateien, die ELMOF selbst anlegt – dein übriges Google Drive sieht die App nicht. Die Zugangsdaten bleiben auf deinem Gerät.

5. Anmeldung bei OneDrive

Ebenso bei „Mit OneDrive anmelden“: Die Anmeldung läuft über login.microsoftonline.com. Danach ruft ELMOF bei graph.microsoft.com die E-Mail-Adresse deines Microsoft-Kontos ab und zeigt sie dir an, damit du siehst, welches Konto verbunden ist. Die Berechtigung reicht nur für den eigenen Ordner von ELMOF. Die Zugangsdaten bleiben auf deinem Gerät.

6. Rückmeldung und Absturzbericht

Beides erzeugt eine vorbereitete E-Mail in der Mail-App deines Geräts. Du siehst den ganzen Text, bevor du ihn abschickst; ohne dein Zutun geht nichts hinaus. In einer Rückmeldung stehen dein eigener Text, die App-Version, die Plattform, die Spracheinstellung sowie ob eine Firma angelegt und ob der Privatmodus aktiv ist – keine Firmennamen, keine Beträge, keine Kundendaten, kein Datenbankauszug. Die Bildschirm-Nummer trägst du selbst ein; sie wird bewusst nicht automatisch erfasst. Einen Screenshot hängst du selbst im E-Mail-Programm an. In einem Absturzbericht stehen Zeitpunkt, Fehlermeldung, technische Fehlerspur, App-Version und Plattform-Version. Bis du ihn sendest, bleibt er auf dem Gerät.

7. Abo-Kauf

Der Kauf läuft über Apple beziehungsweise Google und ist an dein App-Store-Konto gekoppelt. Übermittelt werden Produktkennung und Kaufstatus. Es gelten zusätzlich die Datenschutzbestimmungen von Apple beziehungsweise Google.

8. Drucken

Aus der PDF-Vorschau kannst du direkt drucken. Das PDF geht dann an den Drucker in deinem Netzwerk.

Zugang zur App

Du kannst die App mit einer PIN sperren, wahlweise mit Face ID oder Fingerabdruck. PIN und Wiederherstellungscode werden nicht im Klartext gespeichert, sondern nur als Prüfwert. Nach mehreren Fehlversuchen sperrt die App zunehmend länger. Verlierst du PIN und Wiederherstellungscode beide, kommt niemand mehr in die App hinein – auch der Anbieter nicht. Dann hilft nur eine Neuinstallation, und die vorhandenen Daten sind verloren, wenn du keine Sicherung hast.

Was die PIN nicht leistet

Die PIN schützt den Zugang zur App, nicht die Datei auf dem Gerät. Die Datenbank ist auf dem Gerät nicht verschlüsselt, und der Ordner von ELMOF ist über die Dateien-App deines Geräts sichtbar – das ist nötig, damit ELMOF deine Projektordner dort ablegen kann. Wer dein entsperrtes Telefon in der Hand hält, kommt an diese Dateien heran, ohne die PIN zu kennen. Schütze das Gerät deshalb mit dem Code des Betriebssystems, mit Face ID oder mit dem Fingerabdruck, und gib es nicht entsperrt aus der Hand.

Verantwortlichkeit

Für die Geschäfts-, Kunden- und Mitarbeiterdaten in deiner Firma bist in aller Regel du als Firmeninhaber datenschutzrechtlich verantwortlich, nicht der App-Anbieter. Der Anbieter verantwortet die App als Werkzeug und die Datenflüsse, die er selbst auslöst. Das ist keine Auslegungsfrage, sondern folgt aus der Bauart: Es gibt keinen ELMOF-Server, und der Anbieter bekommt deine Geschäfts-, Kunden- und Mitarbeiterdaten zu keinem Zeitpunkt zu sehen. Fragt eine Kundin oder ein Mitarbeitender, welche Daten über sie gespeichert sind, ist die Firma die richtige Adresse, nicht der Anbieter der App.

Löschen

Alle Daten liegen auf deinem Gerät. Löschst du die App, sind sie weg. Es gibt kein Konto beim Anbieter, das gelöscht werden müsste. Sicherungsdateien, PDF und der Team-Ordner in deiner Cloud bleiben dort liegen, wo du sie abgelegt hast – die löschst du selbst.

Deine Rechte

Du kannst jederzeit fragen, welche Daten über dich gespeichert sind, und verlangen, dass sie berichtigt oder gelöscht werden. Beim Anbieter von ELMOF ist das schnell beantwortet: Es gibt kein Benutzerkonto und keinen Server, auf dem etwas über dich läge. Gespeichert ist nur, was du dem Anbieter selbst geschickt hast – also eine Rückmeldung oder ein Absturzbericht per E-Mail.

Geht es um Daten, die eine Firma in ELMOF über dich erfasst hat – als Kundin, als Lieferant oder als Mitarbeitender –, wende dich an diese Firma. Sie hat die Daten erfasst, sie liegen auf ihrem Gerät, und sie ist dafür verantwortlich (siehe „Verantwortlichkeit“). Der Anbieter der App kann sie weder einsehen noch herausgeben.

Bist du mit der Antwort nicht einverstanden, kannst du dich an den Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten wenden.

Aufbewahrungsdauer

Der Anbieter bewahrt nur die E-Mails auf, die du ihm schreibst – Rückmeldungen, Absturzberichte, Supportanfragen. Diese werden ein Jahr nach der letzten Antwort gelöscht.

Deine Geschäftsdaten kann der Anbieter nicht aufbewahren: Sie liegen auf deinem Gerät. Wie lange sie dort bleiben, bestimmst du – bis du sie löschst oder die App entfernst. Für deine Sicherungsdateien und den Team-Ordner in deiner Cloud gilt dasselbe.

Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Es gilt Schweizer Recht. Gerichtsstand ist Stans, Kanton Nidwalden.

Kontakt für Datenschutzanfragen

stropps.pappeln-18@icloud.com

Schreib an dieselbe Adresse wie für den Support. Es ist ein Postfach, kein Formular – du bekommst eine Antwort von einem Menschen.

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